Spielbericht Herren, Landesliga - 15.01.2022

VSG Mannheim DJK/MVC 3 – AVC St. Leon-Rot 3:1 (21:25; 25:19; 25:22; 25:16)


Mannheim – Quadratstadt, Perle am Neckar und Rhein und zugleich Austragungsort unseres ersten Spieltags im neunen Kalenderjahr.

Kein geringerer Gegner als der Tabellenführer VSG Mannheim DJK/MVC 3 bat zum Duell in der GBG-Halle um die heißbegehrten drei Punkte.

Uns war bewusst: die Favoritenrolle lag bei den Gastgebern, jedoch ist bei eigener konstanter und konzentrierter Leistung auch

gegen stark aufspielende Mannheimer eine Punkteausbeute möglich.

Die erste Gefühlsachterbahn begann allerdings schon vor der einen Tag zuvor vereinbarten Abfahrtszeit, als zur besten Mittagsessenszeit

die Nachricht in die WhatsApp-Gruppe kam: „Jungs, der Spieltagbeginn ist um 14 Uhr nicht um 15 Uhr! Treffpunkt ist in 20 Minuten!“.

Die letzten Bissen wurden zu sich genommen, der letzte Schluck Frühstückskaffee getrunken, der Frisörbesuch zügig gezahlt oder auch

schnell ein Essen zum Mitnehmen organisiert. Unglaublich, aber wahr: die gesamte Mannschaft stand überpünktlich in der Halle.

Die erste Herausforderung – wenn auch unfreiwillig – gemeistert!

Hat dies unser Spiel beeinflusst? Natürlich nicht. Ganz im Gegenteil. Durch die hervorragende Stimmung innerhalb der Mannschaft und lautstarker

Unterstützung von der Tribüne, wurde aus einem Auswärtsspieltag in Mannheim ein gefühlter (Mann)Heimspieltag.

Der erste Satz war vor allem geprägt durch starke Abwehrleistungen – der Block stand, die Blocksicherung kratzte die Bälle kurz vor dem Boden weg

und die Feldabwehr stand wie der weltberühmte Fels in der Brandung. Kombiniert mit wenig Eigenfehlern, lassen wir die unnötigen Aufschlagfehler einmal außen

vor, konnten wir Satz 1 mit 25:21 auf der Habenseite verbuchen.

Es sprach aus unserer Sicht nichts dagegen das dargebotene Spiel aus dem ersten Satz in Satz Nummer Zwei zu wiederholen. Einsatz gepaart mit gelungenen Aktionen

in Angriff und Verteidigung ist eine unschlagbare Kombination auf dem Feld. Außer man gerät in eine, definieren wir es einmal als, „anfängliche schöpferische Pause“.

Unsere Pause direkt am Beginn des zweiten Satzes resultierte in einem komfortablen Punktevorsprung für die VSG, die in abgeklärter Tabellenführermanier den Satz

mit 25 zu 19 zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Satzausgleich!

Weiterhin war der „Punkteklau“ aus Mannheim möglich. Punkt für Punkt agierten beide Mannschaften hochkonzentriert im dritten Spielabschnitt.

Schöne Angriffe und Verteidigungsaktionen machten deutlich, dass wir auf Augenhöhe mitspielen können und die Luft über der Netzkante unser Hoheitsgebiet ist.

Dennoch mussten wir den Satz (25:22) an Mannheim abgeben.

Aufgeben wegen eines Satzrückstands kommt für uns definitiv nicht in Frage! Ein Punkt war nach wie vor greifbar. Entschlossen und konsequent starteten wir

in den vierten Satz. Annahme- und Angriffsspieler fungierten als gemeinsame Einheit und bildeten ein solides Fundament bis zur Satzmitte. Aus unerklärlichen

Gründen ging mitten im Satz nichts mehr, gar nichts mehr. Selbst Standardspielzüge waren nicht mehr möglich sauber zu Ende zu spielen.

Infolgedessen sicherten sich die Mannheimer Hausherren ihren dritten Satz und sicherten sich drei Punkte.

Fazit: mit einer konstanten Mannschaftsleistung ist in jedem Spiel mindestens ein Punkt möglich!

Wir bedanken uns bei den zahlreich mitgereisten Fans und die tolle Unterstützung von den Rängen.

Das nächste Spiel bestreiten wir am 29.01. gegen unseren Tabellennachbarn SG Heidelberg 5 um 13:00 Uhr im Sportzentrum Mitte (Rohrbacherstraße 102, 69126 Heidelberg).

Es spielten: Jens, Jonas, Jakob, Daniel, Thilo, Lukas, Antonius, Marlon, Andre, Tobias und Max

Trainerin des Chaotenhaufens: Muriel (danke!)





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