• Annika

Spielbericht Damen, Bezirksliga – 19.10.2019

AVC St. Leon-Rot – TSG HD-Rohrbach 2 3:2 (25:19; 25:17; 24:26; 23:25; 15:10)


Wir machten uns am Samstag auf den Weg nach Heidelberg-Rohrbach um dort unser erstes Auswärtsspiel zu beschreiten. Die Mädels aus Rohrbach waren uns bislang noch nicht bekannt, wir haben lediglich die 1. Mannschaft auf unserem Vorbereitungsturnier in Walldorf kennengelernt. Gegen diese hatten wir jedoch im Finale verloren, deshalb waren wir sehr gespannt, wie die 2. Mannschaft spielerisch drauf ist. Mit unseren zwei 3:0 Siegen vergangene Woche konnten wir bestärkt in das Spiel starten.


Bereits in der Anfangsphase hatten wir festgestellt, dass die Gegnerinnen genau wie wir sehr starke Angaben hatten und am Anfang war es fast nur ein Angaben-Spiel. Nachdem wir uns etwas eingespielt hatten, konnten wir durch tolle Annahmen und abwechslungsreichen Angriffen schnell in Führung gehen und den 1. Satz mit 25:19 für uns entscheiden.


Im zweiten Satz konnten wir unsere geübten Spielzüge der langen Vorbereitungszeit in Szene setzen. Zudem gab es hier bereits schon die ersten Spielerwechsel, damit fast all unser 10 mitgereisten Spielerinnen aufgewärmt und fokussiert auf das Spiel sind. Auch in diesem Satz konnten unsere Angreifer die Bälle gezielt in die Lücken und auf die Linien des Feldes der Rohrbacher Mädels setzen.


In der Satzpause gab uns Sebastian noch einmal 1-2 Anweisungen auf die wir nun im für uns hoffentlich letzten Satz achten sollen. Da die Gegnerinnen nun noch einmal alles darauf geben werden, das Spiel in Ihre Hand zu nehmen, um es doch noch zu drehen.

Und so kam es… sie gaben wirklich noch einmal alles!! Dieser Satz war nicht wie davor, es waren sehr lange und anstrengende Ballwechsel mit oftmals fünf bis sechs Mal hin und her spielen der Mannschaften, die wir leider nicht immer gewinnen konnten. Mit einem Rückstand von 09:13 mussten wir nun etwas tun, um nochmals aufzuholen und das Spiel nach 3 Sätzen für uns zu entscheiden. Wir konnten uns gegen Ende des Satzes durch starke und druckvolle Angaben von 19:22 auf 24:23 ran kämpfen, aber mussten den Satz leider am Schluss mit 24:26 abgeben.


Etwas bedrückt, dass wir den Satz trotz unserem Kampfgeist nicht für uns entscheiden konnten, ging es in den 4. Satz des Tages. Sebastian hat immer wieder die Möglichkeit gehabt, auf der Außen- und Diagonalposition zu wechseln, damit jeder eine kurze Pause hatte und wieder mit vollen Kräften zurück aufs Spiel kommen konnte. Wir mussten schnell feststellen, dass die lautstarken Gegnerinnen sich nun tatsächlich warmgespielt hatten. Auch in diesem Satz kam es zu sehr langen und nervenaufreibenden Spielzügen, die aber auch wirklich sehr viel Spaß gemacht hatten…vor allem wen wir Sie gewonnen haben :) Auch hier war es bis zum Ende des Spiel ein Kopf an Kopf rennen, mit tollen Abwehr- , Stell und Angriffsaktionen von beiden Seiten. Leider konnten wir die Anweisung von Sebastian „spielt alles kurz gerade aus in die Mitte, da ist die Lücke von Rohrbach!!“ nicht ganz so umsetzen wie er und auch wir uns das gewünscht hätten. Somit mussten wir auch diesen Satz ganz knapp mit 23:25 abgeben.


Nun geht es aber wirklich in den letzten und auch entscheidenden Satz.. unser geliebtes Tie-Break, welches wir letztes Jahr mehrfach gespielt hatten.

Durch die neuen Regeln war klar, egal wer gewinnt ein Punkt ist beiden Mannschaften mal sicher. Jedoch war unser Ziel mit zwei Punkten nach Hause zu fahren.

Beim 2:1 für uns ist leider das elektronische Schreibersystem ausgefallen und es gab eine längere Pause, in der wir uns warmhalten mussten. Also ging es mit der alten herkömmlichen Methode auf dem Schreiberblock weiter. Die Pause hat uns tatsächlich gut getan, wir konnten durch gezielte Angaben schnell eine Führung von 9:5 erarbeiten und dann hieß es nach einem Hammer- Angriff von Marie auch schon 5..4..3..2..1.. Punkte..Punkte..Punkte. Den letzten Satz konnten wir mit 15:10 für uns entscheiden. Wir haben als nun unseren 3. Sieg in Folge in der Tasche!!

Da durfte der Sieger-Sekt nach dem Duschen natürlich nicht fehlen. Der wird auch die nächsten Wochen definitiv nicht fehlen, da Nora den Matchfall verschlagen hat und das bedeutet: Eine Kiste Sekt für die Mannschaft.


An dieser Stelle möchten wir unser lieben Lena, die sich leider verletzt hat und deswegen diese Saison nicht mehr spielen kann, alles Gute wünschen.

Wir bedanken uns bei unseren Fans, die uns wieder einmal tatkräftig unterstützt und angefeuert haben.


Trainer: Sebastian Best

Es spielten: Marie Edinger, Manja von Hahn, Johanna Feindler, Natascha Leitzig, Larissa Liepelt, Kristin von Hahn, Annika Mayer, Katharina Becker, Muriel Rakotomalala und Nora Brecht



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